Etwas mit Gewichten (das WEBERsche Gesetz)

Wie gut können Menschen Unterschiede wahrnehmen? Wir fragen uns das heute für Gewichte. Das Gleiche gilt aber auch für Töne, Farben, Temperaturen
und so weiter. Den heutigen Versuch musst Du zu zweit machen, also mit Deiner Schwester, Deinem Bruder, Freunden oder natürlich Deinen Eltern.

Mit solchen Gewichten kann man den heutigen Versuche auch durchführen, die werden aber nur die wenigsten zuhause haben. Wir nehmen also einfach Wasser! (CC BY-SA 3.0)

Erklärung

Das Webersche Gesetz beschreibt das Verhältnis zwischen einem Sinnesreiz und der Reizintensivierung, die nötig ist, damit ein relativer Unterschied zwischen den beiden Reizintensitäten wahrgenommen werden kann.“ (aus: Weber-Gesetz – DocCheck Flexikon)

Das ist etwas schwierig zu verstehen. Einfacher gesagt: Wenn Du eine kleine Menge Zucker oder Honig in Wasser gibst, schmeckst Du die Süße. Wenn das Wasser aber schon sehr süß ist, musst Du mehr Zucker hinzufügen, damit Du überhaupt einen Unterschied wahrnimmst. Die Idee dabei ist, dass wir nicht die absolute Stärke eines Reizes wahrnehmen, sondern die Veränderung im Vergleich zu dem, was wir bereits haben.

Kali hat Dir das ganze hier mit Gewichten gezeigt, es macht aber keinen Unterschied, ob wir über Süße und Zucker oder Gewichte sprechen!

 

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