Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie ein Flugzeug fliegt und was das mit einem Tischtennisball zu tun hat? Heute machen wir ein kleines Experiment dazu, mit dem Du auch Deine Eltern und Freunde verblüffen kannst.
Der Schwebeball
Erklärung
Wenn der Ball im Luftstrom liegt, muss die Luft aus dem Föhn um ihn herumströmen. Das bedeutet, dass die Luft nahe am Ball einen etwas längeren Weg zurücklegen und sich deshalb schneller bewegen muss!

Nun ist es aber so, dass schnelle Luft einen niedrigeren Luftdruck bedeutet. Das nennen wir auch das „Gesetz von Bernoulli“ (nach seinem Entdecker). Wenn der Luftdruck nahe am Ball also niedrig und in der Umgebung höher ist, wird der Ball von außen stabilisiert und in den Luftstrom zurückgedrückt, falls er einmal ausbrechen möchte. Und as funktioniert sogar bei leichter Schrägstellung des Föhns!

Schau‘ Dir einmal die Tragfläche eines Flugzeuges genauer an, wenn Du das nächste Mal in den Urlaub fliegst: Die Oberseite ist gewölbt, so dass die Luft auch dort einen längeren Weg zurücklegen muss. Deshalb ist der Luftdruck auf der Unterseite der Tragfläche größer und hebt das Flugzeug an!
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